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Das Wichtigste zur Erbengemeinschaft

3.07.2019

Erbengemeinschaft - Kurz & Knapp

Allgemeines

Verwaltung

  • Der Nachlass muss bis zu seiner Aufteilung von allen Miterben gemeinschaftlich verwaltet werden. (Ausnahme: es gibt einen Testamentsvollstrecker)
  • laufende Verwaltung: Stimmenmehrheit der Miterben ist entscheidend; sie richtet sich nach der Größe der Erbteile (nicht nach den Köpfen)
  • wesentliche Veränderungen: Einstimmigkeit erforderlich
  • unaufschiebbare Verwaltungsaufgaben: kann jeder Miterbe alleine treffen (der Erhalt des Nachlasses muss gefährdet sein)  

Verbindlichkeiten

  • die Erbengemeinschaft haftet als Gesamtschuldner für Verbindlichkeiten aus dem Nachlass (Schulden des Erblassers, Beerdigungskosten)
  • die Gläubiger können Ausgleich ihrer Forderungen von jeden Miterben verlangen --> der Miterbe kann dann im Innenverhältnis einen Ausgleich von den anderen Erben verlangen
  • die Erben haften allerdings (in der Regel) nur mit ihrem Erbanteil, nicht mit ihrem Privatvermögen

Aufteilung des Erbes

  • wenn alle Schulden aus dem Nachlass beglichen sind, kann mit dessen Aufteilung begonnen werden
  • hat der Erblasser eine Teilungsanordnung hinterlassen --> erfolgt die Aufteilung entsprechend seiner Vorgaben
  • hat der Erblasser keine Teilungsanordnung hinterlassen --> erfolgt die Aufteilung nach Bruchteilen
  • jeder Erbe kann die Auseinandersetzung der Erbschaft fordern dann wird die Erbschaft in Geld umgesetzt und aufgeteilt
  • über eine gütliche Einigung sollten die Miterben einen Auseinandersetzungsvertrag schließen
  • eine gerichtliche Aufteilung erfolgt bei Uneinigkeit. Vermögensgegenstände, die man nicht teilen kann, müssen versteigert werden und der Erlös wird aufgeteilt

Verkauf des eigenen Erbteils

  • jeder Miterbe kann seinen Erbschaftsteil auch verkaufen
  • Vorkaufsrecht haben die anderen Miterben
  • der Verkauf des Erbteils muss notariell beurkundet werden
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