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Restaurantbesuch

Bewirtungskosten absetzen

30.07.2018

Rechtsfrage des Tages:

In Geschäftskreisen gehört es zum guten Ton, Kunden oder Geschäftspartner gelegentlich zum Essen einzuladen. Die Kosten dafür soll die Firma tragen. Wie setzen Sie Bewirtungskosten richtig ab?

Antwort:

Bei Geschäftsessen ist die Grenze zwischen privatem Vergnügen und betrieblicher Veranlassung manchmal dünn. Daher müssen Sie Bewirtungskosten besonders sorgfältig nachweisen und dokumentieren. Die Kosten für ein köstliches Essen und eine gute Flasche Wein können Sie nämlich nur absetzen, wenn sie beruflich oder betrieblich veranlasst waren. Daher müssen Sie den konkreten Zweck der Bewirtung angeben und die bewirteten Personen benennen. Insbesondere den Zweck der Einladung sollten Sie möglichst konkret aufschreiben. Der Grund "Geschäftsessen" wird meist nicht vom Finanzamt akzeptiert.

Fragen Sie im Restaurant am besten nach einem Bewirtungsbeleg. Auf dieser maschinellen Quittung müssen alle Speisen und Getränke aufgelistet sein und zwar mit Einzel- und Gesamtpreisen. Diese Rechnung müssen Sie mit einem Datum versehen unterzeichnen. Die Einzelheiten zur Dokumentationspflicht finden Sie in § 4 Absatz 5 Nummer 2 Einkommenssteuergesetz.

Da Sie sich auch selbst verpflegen und daher private Kosten sparen, können Sie grundsätzlich nur 70 Prozent der Bewirtungskosten als Betriebsausgabe oder Werbungskosten absetzen. 30 Prozent gelten immer als Eigenanteil. Allerdings können Sie die gesamte Vorsteuer absetzen, wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz für Selbständige: D.A.S. Rechtsschutz für Selbständige und Unternehmer, D.A.S. Rechtsschutz für Heilberufe, D.A.S. Rechtsschutz für Landwirte .

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