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Osterfeuer

Osterfeuer: Nur mit Genehmigung

17.04.2019

Rechtsfrage des Tages:

An den kommenden Ostertagen wird wieder der Geruch der traditionellen Osterfeuer in der Luft liegen. Möchten Sie ein eigenes kleines Osterfeuer veranstalten, brauchen Sie meist eine Genehmigung. Was müssen Sie beachten?

Antwort:

Wer ein offenes Feuer in seinem Garten abbrennen möchte, braucht nicht selten eine behördliche Genehmigung. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Sie ein zünftiges Lagerfeuer abhalten oder eben ein Osterfeuer entzünden möchten. Die Regelungen sind in den Bundesländern teilweise verschieden. Daher sollten Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Stadt oder Gemeinde erkundigen. Für die Genehmigung eines Osterfeuers könnte es allerdings jetzt schon zu spät sein. Für den gewünschten Persilschein müssen Sie in der Regel fünf bis zehn Tage Vorlauf einplanen.

Brennen Sie ohne Genehmigung ein Osterfeuer im Garten ab, droht Ihnen vielerorts ein Bußgeld. Durch die Rauchentwicklung und den Funkenflug können besorgte Nachbarn aufmerksam werden und Polizei oder Feuerwehr alarmieren. Haben Sie sich nicht rechtzeitig um eine Genehmigung gekümmert, sollten Sie lieber zu einem der öffentlichen Osterfeuer gehen und im nächsten Jahr früher planen.

Eine Alternative könnte auch sein, Ihr privates Osterfeuer etwas kleiner ausfallen zu lassen. Für Feuerschalen oder Feuerkörbe mit einem Durchmesser unter einem Meter brauchen Sie keine behördliche Genehmigung. Allerdings müssen Sie auch hierbei Regeln beachten, sonst droht ein Bußgeld. Beispielsweise dürfen Sie in der Feuerschale keinen Müll verbrennen oder Nachbarn belästigen oder gefährden.

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