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Girokonto

Keine Panik: Rund ums P-Konto

26.04.2018

Rechtsfrage des Tages:

Droht eine Kontopfändung, haben Schuldner schnell das sprichwörtliche "P" in den Augen. Ein "P-Konto" kann dann für einen ruhigeren Schlaf sorgen. Was hat es mit diesem Konto auf sich?

Antwort:

Wird Ihnen eine Kontopfändung zugestellt, ist der Geldhahn zunächst zugedreht. Sie können über dieses Konto nicht mehr verfügen und eingehende Gelder werden direkt an den Gläubiger weitergeleitet. Schutz bietet Ihnen da ein P-Konto. Auf diesem Pfändungsschutzkonto ist ein monatlicher Freibetrag in Höhe von 1.133,80 Euro unantastbar.

Bis zu diesem Betrag können Sie trotz Pfändung weiter Geld abheben oder Überweisungen tätigen. Beim Grundfreibetrag kommt es nicht auf die Art der Einzahlung an. So kann es sich um Ihr Einkommen oder Sozialleistungen handeln oder auch die Unterstützung durch Dritte. Und haben Sie einen Monat lang sparsam gewirtschaftet, können Sie den Rest des Freibetrags in den nächsten Monat übertragen. Er bleibt für einen weiteren Monat neben dem Freibetrag geschützt. Aber Achtung! Die Übertragung geht nur einmal pro Monat. Bleibt dann immer noch ein Rest übrig, können sich Ihre Gläubiger im nächsten Monat über eine Zahlung freuen.

Sie können Ihr Girokonto jederzeit auf ein P-Konto umstellen. Die Möglichkeit haben Sie sogar dann noch, wenn bereits eine Pfändung läuft. Gegenüber Ihrer Bank oder Sparkasse haben Sie sogar einen gesetzlichen Anspruch auf diese Umstellung. Allerdings können Sie pro Person nur ein P-Konto führen. Durch mehrere P-Konten den Freibetrag zu erhöhen, klappt daher nicht.

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Tags: Zahlung Bank

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