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Klemptner

Neues zur Modernisierungsumlage

6.02.2019

Rechtsfrage des Tages:

Die Modernisierung einer Wohnung kann erheblich ins Geld gehen. Vermieter haben die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ihre Mieter an den Kosten zu beteiligen. Was hat sich zu Jahresbeginn geändert?

Antwort:

Genau genommen ist die Modernisierungsumlage eine spezielle Form der Mieterhöhung. Nimmt der Vermieter bauliche Veränderungen beispielsweise zur Energieeinsparung vor, kann er die anfallenden Kosten teilweise auf die Mieter umlegen. Zum Jahresanfang ist eine Mietrechtsänderung in Kraft getreten. Statt wie bisher 11 Prozent der Modernisierungskosten, dürfen Vermieter nunmehr nur noch acht Prozent umlegen.

Außerdem wurde eine Kappungsgrenze eingeführt. Innerhalb von sechs Jahren dürfen Modernisierungskosten nur in Höhe von drei Euro je Quadratmeter umgelegt werden. Liegt der Mietpreis unter sieben Euro pro Quadratmeter ist die Grenze sogar bei nur zwei Euro innerhalb dieses Zeitraums gesteckt.

Etwas Positives hält die Reform aber auch für Vermieter bereit. Die Berechnung der Modernisierungsumlage wurde nämlich vereinfacht. Wendet der Vermieter nicht mehr als 10.000 Euro für die Modernisierung auf, darf er pauschal 30 Prozent der Kosten als Erhaltungsaufwand abziehen und den Rest als Kosten der Modernisierung umlegen. Die Neuerungen gelten für alle Modernisierungsmaßnahmen, die ab dem 01.01.2019 angekündigt werden.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es rund um die Immobilie, also zum Beispiel bei Ärger am Gartenzaun, Mängeln an der Mietwohnung oder bei einer Kündigung des Mietverhältnisses, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Mieter, Vermieter oder Eigentümer.

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