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Polizist klopft an Tür

Vorsicht vor Trickbetrügern!

31.01.2019

Rechtsfrage des Tages:

Trickbetrüger nutzen ihre sprachliche Geschicklichkeit und das Vertrauen der Opfer aus, um nicht nur älteren Menschen das Geld aus der Tasche zu locken. Derzeit sind vermehrt falsche Polizeibeamte unterwegs, die schon mehrere tausend Euro erbeutet haben. Wie können Sie sich schützen?

Antwort:

Häufig sind es gerade ältere Menschen, die Opfer eines Trickbetrugs werden. Davor gefeit ist aber niemand. Vermeintliche Polizisten rufen an und fragen Sie zu Bargeld und Kontoständen aus. Beispielsweise wird vorgetäuscht, dass ein Einbruch kurz bevorstehe und die Wertsachen gesichert werden müssten. Oder sie klingeln an der Tür, um "nur mal nach dem Rechten zu schauen". Hinterher sind die Opfer nicht selten viele hundert Euro ärmer. Daher heißt es, stets skeptisch und vorsichtig zu bleiben.

Ruft Sie ein vermeintlicher Polizeibeamter an, sollten Sie immer nach Name und Dienststelle fragen und sich die Daten notieren. Endet die Rufnummer auf 110 lassen Sie sich nicht in die Irre führen. Die Polizei meldet sich nie über die Notrufnummer. Zweifeln Sie an dem Anrufer, suchen Sie sich selbst die Nummer der genannten Dienststelle heraus und fragen Sie dort nach. Besonders wichtig ist, dass Sie niemals vertrauliche Informationen wie Ihren Kontostand oder Ihr Geldversteck verraten.

Sind Sie Opfer eines Trickbetrugs geworden oder konnten die Betrüger noch rechtzeitig abwehren, sollten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten. Zu schämen brauchen Sie sich nicht, sind die Betrüger doch meist bestens trainiert und vorbereitet. Durch ihre Anzeige können Sie helfen, die Täter dingfest machen zu lassen und andere vor Schaden zu bewahren.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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